Montag, 31. August 2015

Der einzige Passagier

Über die Pegnitz gab es heute eine kleine Fähre, bei der ich der einzige Passagier war.

Als ich ankam, sass der Fährmann - ein verschrobener älterer unrasierter Typ mit dicker Brille - mit seiner Zigarette vor seinem Fährhäuschen und schaute in die Weltgeschichte. Kein anderer Mensch weit und breit.

Ich also zu ihm hin und gefragt, ob denn die Fähre heute morgen fährt. Er daraufhin: 'Ja. Ich komm.'

Er also aufgestanden und ich mein Fahrrad auf die Fähre geschoben. Dann hat er seine Fähre losgemacht und los gings. Ohne Motor: die Fähre hängt nur an einem Seil und wird quasi durch die Strömung auf die andere Seite getrieben.

Die Pegnitz ist nicht breit - die Überfahrt dauerte nur ein paar Minuten. Ein Euro sollte es kosten - ich hab ihm schließlich zwei gegeben.

Ein Wunder, dass es so was noch gibt...!

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