Heute musste ich den Thüringer Wald überwinden, um nach Bayern zu kommen. Gleich nach Ilmenau ging es kräftig bergauf bis auf über 800 m. Dann ging es eine ganze Zeit auf dem Kamm und eine kurze Zeit auch auf dem Rennsteig entlang, bis es schließlich mit Karacho ins Tal nach Coburg ging.
Landschaftlich total schön und in den Morgenstunden mit 16 Grad noch vergleichsweise kühl. Alle Pflanzen waren noch mit großen Tautropfen bedeckt, die in der Morgensonnne glitzerten. Herrlich.
Im letzten größeren Ort vor der Grenze habe ich nochmal halt gemacht und ein Café gesucht - leider vergebens. Also bin ich zum netto-Markt in die Bäckerei. Positiv überrascht war ich, als die Frau hinter dem Tresen schon fränkisch sprach, obwohl wir noch in Thüringen waren.
Darauf angesprochen sagte sie, dass sie mit diesem Ort schon immer in Richtung Franken orientiert waren. Nur tragisch, dass die Landesgrenze - und damit die Staatsgrenze der DDR - erst ein paar Kilometer hinter dem Ort verlief und sie damit das ganze Drama eines Ortes im grenznahen Bereich der DDR mitmachen mussten...


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